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Second Design ist der Kern
von Design2Cost
Bei der Produktentwicklung werden
aufgrund von Zeitdruck und
Unsicherheiten in Umfeld und
Anforderungen technische
"Reserven" eingebaut, die
die Herstellkosten steigern. Das
Produkt einem Second Design zu
unterziehen und dabei unnötige
Reserven herauszunehmen kann zu
deutlichen Kosteneinsparungen
führen.
Dies ist das
Ergebnis einer Analyse von
Design-to-Cost Projekten von ecs
Beratung & Service, die in einem
Beitrag der Automobil Produktion
(2/2009) beschrieben werden.
Die
Kosteneinsparungseffekte sind
eindrucksvoll: Durchschnittlich wurde
eine Einsparung von 29,8% erzielt. Bei
90% der Projekte überstiegen die
Einsparungen 15%, etwa die Hälfte der
Projekte wies Einsparungen bis 50%
auf.
Der Beitrag in
AP beschreibt, wie es möglich ist
derartig hohe Einsparpotenziale - ohne
Funktionsreduktion - mit einem Second
Design zu erschließen. Insbesondere
geht es auch um Schlussfolgerungen zum
Entwicklungsprozess.
Das Wesen einer Optimierung liegt
darin, dass sie an die Grenzen des
Machbaren geht und die Reserven voll
ausgeschöpft werden. Dies versteht
sich als Anspruch. Diesem Anspruch zu
genügen bedeutet, dass es eines First
Designs bedarf, um die
grundsätzlichen Anforderungen und
Entwicklungsrisiken zu beherrschen.
Erst im Second Design ist es technisch
möglich, den Grenzen des Machbaren
schonungslos zu Leibe zu rücken.
Ansprechpartner: Dr. Hans Sporer
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